30.09.2015 - 5 Fragen, Anregungen und Hinweise der Bürger

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Wortprotokoll

Herr Voth erklärt, dass die Befahrung über Paske eine Entlastung darstellen solle. Er hätte auch Rücksprache mit den Flusskreuzfahrtschiffskapitänen gehalten. Diese würden nicht in Usedom anlegen.

Auch die Vielzahl von angesprochenen Reisebussen, könne er in Karnin und Usedom nicht wahrnehmen.

Seiner Ansicht nach, wäre die Fahrt über Paske kosteneffizienter für die Stadt.

Der Bürgermeister hätte die Thematik bereits mehrfach mit Herrn Voth erörtert. Es gebe hier einfach keine kommunalen Flächen.

Herr Voth könne in der nächsten Sitzung des Bauausschusses eingeladen werden, um die Thematik vorzustellen.

 

Frau Witt, als Direktorin der Schule Usedom gibt Ausführungen zum derzeitigen Stand der Schule.

Derzeit werden 104 Kinder in sechs Klassenstufen betreut. Es gibt zwei 1. Klassen mit 27 Schülern, eine 2. Klasse mit 25 Schülern, zwei 3. Klassen mit 29 Kindern und eine 4. Klasse mit 23 Kindern.

Die Kinder kommen aus sechs Gemeinden des Amtsbereiches. Auch zwei Balmer Kinder werden in diesem Jahr in Usedom beschult. Frau Witt bedankt sich für die Ablehnung der Stadtvertretung hinsichtlich der Anträge auf Beschulung in eine andere, als die örtlich zuständige Schule.

Nur so konnten zwei 1. Klassen ermöglicht werden.

 

Die Schule arbeite immer noch erfolgreich als integrative Schule. 14 Kinder werden besonders im Bereich „Verhalten“ geschult, vier im Bereich „Lernen“, ein Kind im Bereich „hören“. Ein Kind sei autistisch, es würde hier auch noch keine Probleme geben.

Für jede Klassenstufe stehen zwei Lehrer zur Verfügung. Somit kann eine arbeitsmäßige Entlastung der Lehrkräfte erfolgen.

 

Frau Dr. Knöfel ist trotz neuer Berechnung der Stundenanteile für die Lehrer, weiterhin an der Usedomer Schule beschäftigt. Auch in diesem Jahr hätte sie wieder einen Antrag auf komplette Versetzung an die Usedomer Schule gestellt.

 

Bei der Usedomer Schule handelt es sich um eine volle Halbtagsschule. Derzeit werden 29 Angebote zur Nachmittagsgestaltung für die Schüler bereitgestellt.

Am 01.10.2015 von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr findet der Tag der offenen Tür statt. Alle Anwesenden sind herzlich eingeladen.

 

Frau Witt berichtet, dass die Förderschule, die in Usedom eine gute Resonanz finde, leider bis 2020 schrittweise abgebaut werden solle. Dieses sei der Beschluss des Bildungsministers.

 

Frau Lühmann-Jesweski beantragt ein Parkverbot rund um das Anklamer Tor. Hier würde es immer wieder zu gefährlichen Situationen kommen.

Dieses werde geprüft, so der Bürgermeister.

 

Frau Harder berichtet, dass der Radweg von West-Klüne nach Usedom in einem miserablen Zustand sei. Es handle sich hier um einen Rad- und Wanderweg. Ein Ausbau als reiner Radweg sei finanziell nicht möglich.

Der Bauhof wäre stetig bemüht, dieses instandzusetzen. Demnächst werden Mitglieder des Tourismusausschusses und der Bürgermeister eine Vor-Ort-Begehung vornehmen.

 

Außerdem erfragt Frau Harder, weshalb die gastronomische Einrichtung am Hafen geschlossen wäre. Man könne den Pächter nicht zwingen, die Gaststätte länger offen zu halten. Dieses sei vertraglich nicht geregelt.

 

Die Toilette am Hafen wäre am Wochenende defekt gewesen. Das Problem wurde bereits behoben, so Herr Lemke. Oft würde dieses durch andere Münzen (außer 0,50 €) entstehen. Frau Harder regt an, die Toilettencontainer aufgrund der vielen Besucher am Hafen noch im Oktober stehen zu lassen.