11.02.2026 - 5 Erörterung des weiteren Vorgehens in Bezug auf ...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

 

Herr Schultz erklärt, dass das Hortgebäude bereits mehrmals Thema war.

Heute gehe es dem Ausschussvorsitzenden um die Frage - sanieren/umnutzen oder Abriss des Gebäudes.

Ein Angebot für den Abriss liegt jetzt vor und ebenso Beispielrechnungen zu Fördermöglichkeiten.

Er gibt weiter zu bedenken, dass neben den Abrisskosten auch Folgekosten für die Errichtung einer Brandschutzwand zum Feuerwehrgebäude eingeplant werden müssen.

Folglich stellt sich die Frage, was ist für die Stadt günstiger?

Der Gedanke war weiter, dass der Jugendclub perspektivisch in das Gebäude umsiedeln sollte, auch zwecks des angrenzenden Bolzplatzes.

Auch zwei Vereine (Karnevals- und Angelverein) haben Interesse zur Nutzung von Räumen bekundet.

 

In diesem Zusammenhang, so der Bürgermeister, wurde die Verwaltung gebeten Fördermöglichkeiten abzuklopfen. Hier gäbe es Chancen über LEADER, FöRL ILE M-V – Dorfentwicklung (Private Träger) oder FöRL ILE M-V – Dorfentwicklung (öff. Träger).

Am Effektivsten, so die Bauamtsleiterin, sei es, wenn Vereine als Antragsteller fungieren. Wie zum Beispiel beim Projekt Schützenverein oder auch Grün-Weiß.

 

Herr Witt unterstützt die Aussage des Bürgermeisters, Vereine stärker einzubeziehen. Seiner Ansicht nach könne es sich die Stadt nicht leisten, ein weiteres Projekt zu übernehmen.

Auch die Schaffung eines weiteren Veranstaltungsraumes kann er nicht befürworten. Man hätte vorkurzem neuen Fußbodenbelag für die Sporthalle angeschafft. Hier müsse eine Nutzung erfolgen

Es geht nicht um Veranstaltungen, so Herr Espig, sondern um Lagerfläche für Vereine - Fundus des Karnevalvereins und auch der Heimatverein hat mehrfach um Fläche gebeten.

 

Weiter so Herr Espig, bei der damaligen Frage „Neubau oder Sanierung des Horts“ fiel die Entscheidung letztlich zugunsten eines Neubaus, da das Gebäude für diese Nutzung zur Unterbringung von Kindern schlichtweg ungeeignet war. Für andere Zwecke könne es jedoch durchaus verwendet werden.

 

Er erfragt, ob der Hort wirklich Asbestbelastet sei. Hierzu hätte Herr Espig bisher nichts in den Unterlagen gefunden. Das Bauamt wird um Prüfung gebeten.

 

Herr Dr. Jikeli hält es für denkbar, dass für den Jugendclub auch Container aufgestellt werden könnten, als Alternative neben dem Bolzplatz.

 

Herr Grundmann spricht sich für den Erhalt des alten Hortgebäudes aus. Es könnten Einnahmen durch Vereinsnutzung akquiriert und weiter ein kleiner Saal für Feierlichkeiten eingerichtet werden.

 

Herr Baumann erkundigt sich, ob für eine Nutzung als Lager tatsächlich eine vollständige Kernsanierung des Gebäudes erforderlich sei. Sollte jedoch ein Saal hergerichtet werden, handele es sich um ein deutlich umfangreicheres Vorhaben.

Er würde jedoch keine übereilte Entscheidung treffen. Kleinere Renovierungsarbeiten, wie etwa das Streichen der Fenster, könnten gegebenenfalls auch von den Vereinen selbst übernommen werden.

Bei Abriss, so Herr Baumann, würde das Flurstück aufgrund der Lage zwischen Feuerwehr, Schule und neuer Hort, auch zu einem uninteressanten Grundstück werden.

 

Zum Thema Feuerwehr, so der Ausschussvorsitzende, müsse die Stadt auch überlegen wie es perspektivisch mit dem Gebäude weitergehe. Laut Brandschutzbedarfsplan sei die Anschaffung einer Drehleiter vorgesehen. 

Dann, so Herr Philipp Hannemann, könne man kann jetzt nicht 100.000 € reinstecken, wenn in ein paar Jahren die Feuerwehr erweitert werde.

 

Herr Witt gibt zu bedenken, dass die Fenster instandgesetzt werden müssen, diese fallen teilweise aus der Halterung. 

 

Weiter erfragt Herr Hannemann, ob die angrenzende Schule kein Interesse an den Räumlichkeiten hätte. Dieses wird verneint. Die Schule hätte selbst Kapazitäten, da die Förderschule ausgezogen sei.

 

Die verbaute Heizung wäre in einem guten Zustand, so Herr Hagemann.

Herr Schultz erklärt, dass ein Leistungsverzeichnis bei möglicher Förderung für die Fassade/Fenster erarbeitet werden sollte.

 

Es folgt eine Diskussion zur Nutzung durch Vereine und weiter der Fördermittelbeantragung durch diese.

 

Der Bauausschuss der Stadt Usedom, spricht sich für den Erhalt des alten Hortgebäudes aus. Weiter sollen die Vereine konkret ins Boot geholt werden. Hierzu wird der Bürgermeister Gespräche führen.