18.02.2026 - 5 persönliche Erklärung Herr Dr. Jikeli

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Wortprotokoll

 

Herr Dr. Jikeli bezieht Stellung zu seiner Erklärung. „Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören“,  – ein Satz, den er sich zu Herzen genommen habe. Nach vielen erfüllten Jahren im Dienst der Gemeinschaft möchte er nun, auch mit Blick auf sein Alter von 81 Jahren, etwas kürzer treten und die Verantwortung in jüngere Hände legen.

 

Seit Juni 2014 gehört er der Stadtvertretung der Stadt Usedom an. Mit dem heutigen Tag gibt er offiziell die Niederlegung seines Mandates zum Ende dieser Sitzung bekannt. Es ist ein Abschied mit Würde – und mit einer Geste, die einmal mehr sein tiefes Verbunden sein mit der Stadt zeigt: Als Zeichen seines Dankes überreicht er 500 Euro an den Bürgermeister. Das Geld soll für Blumenpflanzungen am Eingang der Stadt verwendet werden – als blühender Gruß für Einwohner und Gäste gleichermaßen.

Dabei liegt ihm besonders am Herzen, dass die Blumen beim ortsansässigen Gärtner Frank Schönborn erworben werden – eine bewusste Entscheidung für die Unterstützung des lokalen Handwerks. Zudem konnte er die Tierärztin Frau Marie-Luise Maack als Patin für die diesjährigen Pflanzen gewinnen.

Die Stadtvertretung der Stadt Usedom nimmt diese großzügige Spende dankbar an.

 

Der Bürgermeister Herr Hagemann würdigt den unermüdlichen und beherzte Engagement von Herrn Dr. Jikeli. In einem langen Gespräch hätten sie diesen Schritt gemeinsam bedacht – nicht ohne Wehmut, denn beide begannen einst Seite an Seite ihre Arbeit in der Stadtvertretung. Umso tröstlicher sei es, dass Herr Dr. Jikeli der Stadt als Vorsitzender des Heimatvereins weiterhin erhalten bleibt und sein Herzblut auch künftig für die Gemeinschaft schlägt.

Zugleich steht mit Herrn Rico Baumann bereits ein sachkundiger Nachfolger in den Startlöchern.

 

Auch Frau Kaspereit und die gesamte Stadtvertretung sprechen Herrn Dr. Jikeli ihren tief empfundenen Dank aus. Für seinen Einsatz, seine Zeit, seine Haltung – und für all das, was bleibt, wenn ein Mensch Spuren hinterlässt: Respekt, Anerkennung und ein Stück blühende Erinnerung am Eingang der Stadt.

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