29.01.2026 - 7 Beratung zur Causa Eisglätte

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Wortprotokoll

 

Herr Wöllner erklärt, dass in der Gemeinde zwei Parteien die für Beräumung zuständig seien – der Bauhof und die Firma Wuttig. Dieses laufe aus seiner Sicht auch zufriedenstellen. Außer die Strandstraße, diese müsse mehr Splitt bekommen.

 

Aber extreme Unterscheide sehe er bei der Beräumung der privaten Flächen und vor allem bei den Einkaufsmärkten. Es ist die Frage, wer ist Zuständig für die Umsetzung der  Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Ostseebad Ückeritz.

2013 gab es einen Flyer für die Bürger. Danach wurde es besser mit der Reinigung, aber mittlerweile wären die Initiativen weitestgehend eingeschlafen. Es kam aktuell auch zu Knochenbräuchen, weil nicht vernünftig geräumt wurde.

Die Kehrpflicht könne aus seiner Sicht auch im Sommer optimiert werden. Die Bürger sollten informiert, optimiert und diszipliniert werden.

Aus Sicht von Herrn Wöllner sollte der Bauhof kurzfristig auch die Gehwege, zumindest an den Hotspots streuen, denn die Wetterlage hält an. Die Gemeinde hätte dann kurzfristig Gefahrenabwehr betrieben. Dann, beim nächsten Mal, müsse das Ordnungsamt sichten und gegebenenfalls reagieren!

Auch die Spiegel zur Verkehrssicherheit müssen frei sein. Hier gehe der Appell an den Eigenbetrieb - nicht nur die Straße sichten, sondern das gesamte Umfeld.

Weiter würde er eine „gelbe Karte“ einführen, mit dem Hinweis zur Streupflicht - nicht gleich ein Bußgeld aussprechen.

Ersichtlich im Ort sei auch, dass gerade die älteren Mitbürger die Streupflicht um setzen. Bei der jüngeren Generation lasse die Disziplin nach.

 

Frau Ehrhardt erklärt, dass auf dem Parkplatz beiderseitig (Aldi, Edeka) nichts gemacht wurde. Hier muss dringend gestreut werden!

 

Frau Pantermehl befürwortet die Aussage von Herrn Wöllner, aber die Streukästen seien teilweise leer, sodass der Bürger nichts machen könne. Dieses, so Herr Biedenweg, ist an neuralgischen Punkten - aber eigentlich wären die Kisten zur Nutzung durch den Bauhof bestimmt.

 

Am Montag, so Herr Brose, hätte man sich im Ausnahmezustand befunden. Er hält die Aussagen gerade für „Jammern auf hohen Niveau“. Zur Realität zählt auch, dass derzeit kein Salz mehr käuflich zu erwerben sei. Man muss einfach auch realistisch bleiben.

 

Wenn die Gemeinde die Gehwege jetzt mit Splitt bestreue, so Herr Glanz, dann kann es durchaus passieren, dass die Bürger darauf plädieren, dass die Gemeinde dann auch für die Entsorgung zuständig ist. Fakt ist, es gibt eine Satzung die umzusetzen ist.

Und Fakt ist auch, so der Bürgermeister, der Bauhof ist derzeit am Limit!

Frau Schmidt gibt zur Kenntnis, dass der Bauhof derzeit auch eine Leihstreumaschine hätte, weil die gemeindeeigene Maschine defekt ist.

 

Herr Lewerenz versteht den Einwand voll und ganz, aber das Problem bestehe jedes Jahr aufs Neue! Vielleicht sollte man im Herbst ein Flyer verteilen, um den Bürger zu sensibilisieren.

 

Herr Biedenweg wird morgen Kontakt mit dem Ordnungsamtsleiter aufnehmen, auch zwecks der Möglichkeit „gelbe Karte“. Der Außendienst solle eine Begutachtung der Gehwege vornehmen. Aber eine Übertragung der Streupflicht an den Bauhof wird abgelehnt.

Frau Schmidt wird außerdem eine Rundmail an alle Vermieter verfassen, um auf das Thema noch einmal gesondert hinzuweisen.